Wie ich die gemeinsame Pferdezeit gestalte

Die Pferdezeit wird individuell gestaltet und auf die jeweiligen Bedürfnisse aller Beteilgiten angepasst. Obwohl ich nach keiner bestimmten Methode vorgehe, gibt es einige Grundsätze an die ich mich halte.

Die für mich wichtigsten Punkte bei der gemeinsamen Zeit mit unseren Pferden sind:

  • Das Pferd sucht unsere FÜHRUNG. Es möchte geführt werden
  • Das Pferd folgt mir, wenn ich überzeuge: „ICH KANN FÜHREN“
  • Ich kann führen, wenn ich mich selbst und meine Fähigkeiten richtig einschätze und dabei trotzdem noch das Pferd als Gesprächspartner respektiere.
  • Der Weg ist das Ziel. Ich habe ein wachsames Auge auf die Reaktionen meines Pferdes, ABER auch auf meine Gefühle und meine „Deutlichkeit“.
  • Durch diese Wahrnehmung treffe ich die nächste Entscheidung (setze ich mein Teilziel). Ich darf mich jederzeit umentscheiden, es gibt kein RICHTIG oder FALSCH. ALLE Emotionen liefern Informationen und sind daher wichtig!
  • Auf diesem WEG ist das Wichtigste, dass  ich mir und meiner Intuition treu bleibe. Rebelliert mein Bauchgefühl oder fühlt sich etwas nicht gut an, gehe ich einen Schritt zurück.

 

Kundenstimmen - Donna und Silke

Silke mit Donna

Ich bin sehr froh, dass mittlerweile vor über 5 Jahren durch meine Schwester der Kontakt zu Birte zustande kam. Ursprünglich sollte Birte „der kleinen Schwester etwas Reitunterricht geben“. Damit begann die Geschichte zwischen Birte und mir und der Pferd-Mensch-Kommunikation.

Seit dieser Zeit habe ich mit Hilfe von Birte und Bara (meiner mittlerweile verstorbenen Stute) viele Erkenntnisse gewonnen und bin daran gewachsen. Immer wieder war ich gefragt neue Dinge zu lernen, an mir zu arbeiten und dabei klar und echt zu bleiben. Meine Bedürfnisse, wie auch die des Pferdes wahrzunehmen. Birte hat mich motiviert Themen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und dazu gebracht, kreativ in der Arbeit mit meinem Pferd zu werden. Diese Art der Kommunikation zwischen Mensch und Pferd sowie die Zusammenarbeit mit Birte, haben mich gestärkt und auf einen neuen Weg gebracht. Leider musste ich mich von meiner 10-jährigen Stute wegen eines Beinbruches sehr plötzlich verabschieden. In dieser schweren Zeit waren es vor allem die Pferde (insbesondere Iltschi und Ninjo), die mir einerseits den Raum der Trauer gehalten, mich andererseits im richtigen Moment immer wieder in das Hier und Jetzt zurückgeholt haben.

In der Gruppenstunde haben wir uns als kleine Gemeinschaft durch die besondere Pferde Mensch Beziehung einen Raum geschaffen, in dem wir wir selbst sein dürfen und in dem wir uns ohne Bewertung und Verurteilung begegnen können. Genau wie unsere Pferde es tun. Einfach im Hier und Jetzt zu verweilen und alles aufmerksam wahrnehmen, was sich zeigt.

Durch all diese Erfahrungen und die Arbeit mit Birte war ich bereit mich einer neuen Herausforderung zu stellen, als Donna in mein Leben kam. Das bedeutet unter anderem, dass ich mittlerweile in der Lage bin auf meine Gefühle zu hören, nicht nur den Verstand sprechen zu lassen. Vorher waren diese Gefühle bereits da, jedoch habe ich ihnen keine Beachtung geschenkt, weil der Verstand lauter war. Viele waren skeptisch eine 16-jährige Zuchtstute „die nichts kann“ aufzunehmen und mit ihr arbeiten zu wollen. „Alten Pferden könne man nichts mehr beibringen“. Das war allerdings auch nie meine Absicht, als ich mich dafür entschieden habe Donna zu übernehmen. Mein Weg war und ist es, dank der Arbeit mit Birte, mir die Sachen mit dem Pferd zu erarbeiten und nicht das Pferd für mich arbeiten zu lassen. Es stellte sich heraus, dass es im Gegenteil von Vorteil sein kann, mit einem Pferd zu arbeiten, dass „so roh wie ein junges Pferd, aber Weise und Gelassen wie ein Altes Pferd“ ist. Donna schafft es, mir immer wieder den Spiegel vorzuhalten und mich selbst zu hinterfragen. Sie zeigt mir klar, dass keine Kommunikation stattfinden kann, wenn ich nicht authentisch und echt bin.

Auch diese Erkenntnis erlangte ich durch die intensive Arbeit mit Birte, aus der heute eine enge Freundschaft entstanden ist, für die ich sehr dankbar bin. Außerdem bin ich froh, dass ich diesen Weg bereits so früh gehe und noch viele weitere Jahre gehen werde. - Februar 2017

 

Kundenstimmen - Henry

Henry

Liebe Birte,

wir danken dir, für die enorme Geduld und deine wirklich "wertfreie" Art die Dinge in Bezug auf Pferd Mensch Beziehung rüber zu bringen.Henry war seeeehr dickköpfig machte keinen Schritt vorwärts und nur das, auf was er Lust hatte, bis wir verstanden haben, dass er sich von uns nicht "gehört" fühlte und komplett dicht machte (wir hatten ja immer das Bild im Kopf wie ein Pferd zu funktionieren hat ).

Dank der Arbeit mit dir wurde uns bewußt ,auf welcher Ebene wir an ihn herantreten konnten und siehe da, es wurde immer besser und du hast es immer gewußt. Heute ist Henry ein sensibles offenes Pony das seinen Standpunkt immer noch klar macht aber auf eine nette Art und Weise. Er fordert immer hohe Aufmerksamkeit vom Mensch und weiß genau wen er mag und wen nicht. Die Stunden wo man mit ihm auf gleicher Ebene "schwingt" sind einfach die schönsten und machen wahnsinnig viel Spaß. - Juni 2016

Kundenstimmen - Uschi und Andrea

Andrea mit Uschi

Ohne Birte Haas wäre ich nie so weit mit meinem Pony gekommen. Wir mussten viele Varianten probieren bis sich der erste Erfolg eingestellt hat. Zwei Dickschädel sind aufeinandergetroffen. Uschi und ich.

Danke Birte, dass Du aus uns mit Deiner Geduld und Deinen immer neuen und konstruktiven Anleitungen so ein tolles Team gemacht hast.

Heute führen mein Pony und ich uns wechselweise. Früher hab ich versucht, mein Pony zu führen. Das ging oft schief und sie ging ihren eigenen Weg - ohne mich - und hat "Fang das Pony" mit mir gespielt. Heute gehen wir die Wege gemeinsam und hören uns gegenseitig zu. Nehmen Rücksicht aufeinander und sind einfach nur glücklich. - Juli 2015